Der Kater ist jetzt ein Wanderer. Ein Wohnungswanderer. Es ist Frühling, es wird warm, er maunzt und tiriliert und will das Leben umarmen. Oder sich zumindest umarmen lassen. Das geht in seiner Situation nur in der Sonne, und deren Lauf folgt er jetzt genau. Morgens zwängt er sich im Teenagerzimmer, dessen Fenster nach Osten geht, mit aufs Kopfkissen, mittags ist er unruhig, belagert nachmittags den Balkon und fängt abends noch die letzten Strahlen im Erkerzimmer ab.   

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