Berlin - Was macht eigentlich Claas Relotius? Ende Februar fand das Wochenblatt „der Freitag“ heraus, dass der einstige Reporter, der mit zahlreichen frei erfunden Artikeln das Renommee seines ehemaligen Arbeitgebers, des „Spiegel“, schwer beschädigte, sich mit Fußballspielen in seinem Wohnort Tötensen bei Hamburg fit hält.

Interessanter als Relotius’ sportliche Unternehmungen sind dessen Aktivitäten auf dem Medienparkett: Wie es in seinem Umfeld heißt, hat er sich im Sommer mit Daniel Puntas Bernet getroffen, dem Chefredakteur von „Reportagen“, einem kleinen, aber feinen Schweizer Magazin. Plant der Märchenerzähler ein Comeback? Oder wollte er sich nur bei dem Schweizer entschuldigen, dem er einst auch eine seiner erfundenen Storys unterjubelte?

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