Es ist ein Allgemeinplatz, dass das Internet voller Katzenbilder und -videos ist, aber das ist nur Teil der Wahrheit. Tatsächlich wimmelt es von Bildern und Videos von allen möglichen Tieren, kleinen wie großen, Filmchen mit jungen Elefanten, die verspätet hinter ihren Müttern hertraben, über Baumstämme hüpfen, in Wassergräben purzeln und von ihren Elefantentanten gerettet werden – aber auch an Fotoserien mit frechen Eichhörnchen und anmutigen Schnecken.

Ja, wirklich! Man traut den kleinen Kriechwesen wenig zu, aber es gibt im Internet eine Fotoserie zu bestaunen, in der sich Gehäuseschnecken zwischen Blättern, Pilzen und Wasser geradezu poetisch in Szene setzen. Oder wurden sie gesetzt? Da ruht der hintere Teil der Schnecke auf einer untergehenden Blüte, während sie mit ihrer Spitze einen rettenden Grashalm zu erreichen sucht ... Das sieht zunächst wunderschön aus, das Licht funkelt auf Schneckenleib und Wasser; aber je genauer man die Serie studiert, desto deutlicher wird, dass alles gestellt ist. Und nicht nur das: Die Schnecken wurden absichtlich in lebensbedrohende Situationen gebracht, um dann genau solche Verrenkungen anzustellen, die uns entzückte Seufzer entlocken.

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