Berlin - Am Rand meines Gartens wächst auf einer Fläche von ungefähr zwei mal drei Metern Mohn – eine pflegeleichte Zierpflanze mit leuchtend roten Blütenblättern, die im Mai und Juni ihre pittoreske Pracht entfaltet. Mein Mohn kann nicht ernsthaft verwechselt werden mit dem meist im Orient angebauten Schlafmohn, der für die Herstellung halluzinogener Drogen verwendet wird. Trotzdem ist er für eine Vielzahl von Menschen, die daherspazieren oder vorüberradeln, ein überaus beliebter Anlass für scherzhafte Be- und Anmerkungen. Alle diese Äußerungen sind als Bonmot geplant, lassen aber außer Acht, dass Bonmots geistreich und witzig zu sein haben.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.