Ich teile nicht mehr sehr oft Dinge auf Facebook, außer wirklich einschneidende Lebensereignisse, wie zum Beispiel, als mein Hund kürzlich wegen einer stressbedingten Schuppenflechte so einen lustigen Trichter tragen musste und deshalb ständig gegen irgendwelche Dinge gelaufen ist und dann immer sehr traurig und verständnislos, aber eben auch sehr niedlich geschaut hat.

Als ich dann kürzlich von Hamburg nach Amsterdam gezogen bin, fand ich, dass das nun ein ähnlich wichtiger Anlass sei, meinen besten 667 Freunden mal wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben und poste ein Bild von mir vor dem Hamburger Puff, über dem ich wohnte. Ich ernte viele Herz-Emojis und ein paar staunende Wow-Emojis. Eine Freundin kommentiert „Wie eine Feder im Wind“ und kurz denke ich, ihr sei vielleicht aufgefallen, dass ich über den Sommer drei Kilo abgenommen habe.

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