Mögen andere Leute an Klaustrophobie leiden, sobald sie in enge, verschachtelte Räume, in Tunnel, Höhlen, Röhren geraten – für Gregor Schneider scheint genau das der kreative Moment zu sein. Sozusagen Idealzustand für das, was schlechthin als Kunstausdruck gilt. Der eigenwillige Konzeptualist, Fotograf und Bastler aus Mönchengladbach-Rheydt – 2001 für sein herrlich vertracktes „Totes Haus Ur“ im deutschen Pavillon der Biennale Venedig mit dem Goldenen Löwen geehrt, baut so obsessiv wie präzise bereits vorhandene Räume nach.

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