Berlin - Die Welt versammelt sich in einem Hinterhof in Bamako, Hauptstadt der Republik Mali, Westafrika. Zeugen, Kläger, Verteidiger und Richter trudeln ein, auch Reporter und Neugierige. Sie nehmen auf den globalen „Monobloc“-Plastikstühlen Platz und warten auf den Prozessbeginn. Verhandelt wird hier nichts Geringeres als das Schicksal eines ganzen Kontinents. Wie konnte es geschehen, dass das von Reichtum gesegnete Afrika zum Armenhaus der Welt wurde? Zügig geht der Prozess voran, multilingual werden Argumente und Gegenargumente vorgebracht. Doch bald ist klar, dass hier keine abschließende Bilanz gezogen, geschweige denn ein Urteil gefällt werden kann. 

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