Nick Cave & The Bad Seeds (Archivbild)
Foto: imago/Votos-Roland Owsnitzki

Elvis ist schuld. Wer sonst? In der Mitte des Konzerts, auf seinem Höhepunkt, erzählt Nick Cave von „Tupelo“, von der Nacht, in der Elvis, der King, geboren wurde. Auf der Leinwand tobt ein schwarz-weißer Donnersturm, der Palmen biegt, Fluten bringt, die Holzhütten zittern lässt, und vorne grätscht Nick Cave im schwarzen Anzug herum und beschwört Tod und Teufel, während seine Bad Seeds den schweren Bluesrock-Beat in den Boden rammen. „Oh God, help Tupelo!“ heult er den Refrain unter schwerem Bandbrausen und besiegelt das Schicksal der Stadt in Mississippi, die den König des Rock ’n’ Roll geboren hat.

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