Mancher mochte es mit Stephin Merritt ein bisschen bedauerlich finden, dass die Kanzel der Passionskirche für den Chef der Magnetic Fields tabu bleiben musste. Kurz, dick, bärtig, schwul hätten sich seine selbstironischen bis boshaften Ansagen sicher schick gemacht. Nachdenkliches über jüdische Zimmermänner und die Modernität des Lendenschurzes hätte, wie auch der kokette Wurf des Lieblingsschals ins Publikum, wohl noch an Dramatik gewonnen.

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