Berlin - Was wir heute besorgt unter dem Begriff Klimakrise diskutieren, haben Naturwissenschaftler und Philosophen seit jeher mit faszinierter Neugier bedacht: die Unwahrscheinlichkeit des Entstehens von Leben und die Bedingungen seines Erhalts zwischen zu heiß und zu kalt. Dabei hat sich zuletzt als Verdacht und Vorwurf herauskristallisiert, dass der Mensch in gnadenloser Hybris die Erde, von der und auf der er lebt, in schwere Bedrängnis gebracht hat. In wissenschaftlichen Debatten wurde dieses Ärgernis zuletzt immer wieder unter dem Stichwort Anthropozän diskutiert, eben jenes verhängnisvolle Erdzeitalter, in dem der Mensch Einfluss auf den Planeten und das Universum ausübt.

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