Fast hätte Felix Kummer tun müssen, was eigentlich undenkbar schien: Falls die AfD in Sachsen zur stärksten Partei aufsteigen würde, so hatte der Musiker angekündigt, wolle er seine Heimatstadt Chemnitz verlassen und mit seinem eisernen, schon im ersten Hit seiner Band Kraftklub formulierten Grundsatz brechen, der da lautete: „Ich will nicht nach Berlin.“

Zwar seien 27 Prozent für die Rechten noch immer schwer zu ertragen. Aber natürlich bleibt er. Nicht zuletzt aus Solidarität mit allen anderen, den „vielen tollen Menschen“, insbesondere natürlich in Chemnitz. Dort und nur dort wird am 11. Oktober auch sein erstes Soloalbum „Kiox“ erscheinen – und man wird es ausschließlich am kommenden Wochenende in einem eigens dafür eingerichteten Plattenladen kaufen können.

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