Berlin - Kaum war Susanne Saygins zweiter Roman „Crash“ Anfang August erschienen, schoss er auch schon auf Platz eins der „Krimibestenliste“ des Deutschlandfunks und wurde als „Berlin Noir grotesk“ angekündigt. Der Sprung an die Spitze verwundert gar nicht, war doch Saygins Roman „Feinde“ im vorletzten Jahr bereits breit gefeiert worden; die Titulierung hingegen schon: Der Begriff Noir verkommt leider mehr und mehr zum Pappschild für alles, was auch nur geringfügig von der inzwischen ultrabreit mit CIA-Thrillern, Provinzkrimis, Slasher-Romanen und historischen Wälzern ausgelegten Crime-Autobahn abweicht.

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