Berlin - Mileva Marić  schaut aus dem Galeriefenster. Es ist das Bronzebildnis jener serbischen Mathematikerin und  Einsteins Ex-Gemahlin, welche der Mythos umweht, sie habe Anteil an dessen  Schriften zur Relativitätstheorie. Sie bekam jedoch – wie viele Frauen großer Genies – keine Anerkennung.

Die Friedrichshainer Inselgalerie Xanthippe e.V. für Kunst von Frauen wollte die vor  145 Jahren  geborene  Wissenschaftlerin  feiern. Der Lockdown ließ das Fest nicht zu Trotzdem hat man am 19. Dezember einen Tisch gedeckt, mit einer Marzipan-Torte. Und Anna Franziska Schwarzbach hat ihren Bronze-Rohguss der Marić ins Galerie-Schaufenster gestellt. Vielleicht lockt er ja einen Mäzen an, denn das Werk entstand im Eigenauftrag. Damit hat die Pankower Bildhauerin mit erzgebirgischen Wurzeln Erfahrung: Immer wieder entwirft sie  Denkmals-Skulpturen für besondere Menschen, die nicht vergessen sein sollten. Wie für Berlins ersten Stadtkommandanten im Mai ‘45, den legendären Nikolai Bersarin.

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