Berlin - Künstler versuchen nach dem Studium, in der Künstlersozialkasse aufgenommen zu werden, so wie andere sich um eine erstrebenswerte Anstellung bemühen. Künstler müssen nachweisen, dass sie mit der Kunst Geld verdienen. Viel braucht das nicht zu sein. Nur 3900 Euro im Jahr. Der Rest, den man zum Leben braucht, kann von den Eltern kommen, oder am besten vom Ehepartner. Aber absurderweise darf der Rest nicht aus einer anderen Arbeit dazuverdient werden. Allerdings ist genau das der häufigste Fall. Man macht Kunst, von der man nicht leben kann und verdient in einem nichtkünstlerischen Job freiberuflich dazu.

So habe ich das seit zehn Jahren gehalten. Zu den Einnahmen aus der Kunst haben die zusätzlichen 450 Euro vom Kellnern und anderen Jobs, die leicht zu kriegen waren, gereicht.

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