Immer dieses Gehetze durch den Supermarkt mit der ständigen Frage im Kopf: "Was soll ich heute bloß kochen?" Wir haben uns in der Redaktion umgehört und die besten Herbst-Rezepte unserer Kollegen für Sie aufgeschrieben. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Kürbis-Karotten-Suppe mit Ingwer und Kokosmilch

Zutatenfür 4-6 Personen:

300 g Bio-Hokkaido-Kürbis, 200 g Möhren, 100 g Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 2 kleine Chilischoten,1 kleine Knolle Ingwer, 1 Dose Kokosmilch, 1,5 Liter Gemüsebrühe, 1 Bund frische Petersilie oder Koriander, Pflanzen- und Kürbiskernöl, Salz, Pfeffer, Currypulver. Optional: Serranoschinken, Balsamicocréme

Zubereitung:

Den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen (nicht wegwerfen). Bei einem Bio-Kürbis ist das Schälen nicht notwendig – zudem verleiht die orangefarbene Schale der Suppe ihre leuchtende Farbe.

Das Kürbisfleisch in große Würfel schneiden. Möhren und Ingwer schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Chilischoten abspülen, abtrocknen, entkernen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch abziehen und durch eine Knoblauchpresse drücken.

Die vorbereiteten Zutaten in 2 EL Pflanzenöl (zum Beispiel Biskin) andünsten, mit der vorbereiteten Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 Minuten gar kochen. Die Suppe pürieren. Kokosmilch hinzugeben (sie hat weniger Kalorien als Sahne und gibt der Suppe eine schöne asiatischen Geschmacksnote) und erneut pürieren. Weitere 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Curry und einem Schuss Kürbiskernöl abschmecken.

Rösten Sie die Kerne ohne Öl in einer beschichteten Pfanne und streuen Sie sie zusammen mit der gehackten Petersilie oder alternativ dem Koriander über die Suppe. Nun noch ein paar Tropfen Balsamicocréme (oder Kürbiskernöl) zur Verzierung – fertig.

Wer keine rein vegetarische Variante bevorzugt, kann parallel zum Kochen ein paar Streifen Serranoschinken im Backofen erwärmen, bis sie hart und knusprig sind, und diese mit auf die Suppe legen. Zu dem Gericht empfiehlt sich frisches Krustenbrot.

Tipp fürs Auge: Kaufen Sie vier kleine so genannte Mikrowellenkürbisse. Bei diesen schneidet man den Deckel ab, entfernt die Kerne und erwärmt sie 5 Minuten in der Mikrowelle. Anschließend kann das Fruchtfleisch mit einem Löffel ausgeschabt werden. Rühren Sie es unter die Suppe und nutzen Sie die hohlen Kürbisse als Suppenschalen. Maike Schultz

Rote-Beete-Salat mit Walnüssen

Zutaten:

500 Gramm Rote Beete (entweder rohe oder vakuumierte Rote Beete, die auch am Gemüsestand der Supermärkte zu finden sind), 2 Äpfel, Honig, Salz und eine gute Handvoll Walnüsse

Zubereitung:

Wer sich für rohe Rote Beete entscheidet, muss die intakten (sonst bluten sie aus) Knollen zunächst 45 bis 60 Minuten in leicht gesalzenem Wasser kochen und anschließend schälen. Die vakuumierten Beete sind bereits gar.

Die Rote Beete und die entkernten Äpfel würfeln und vermengen, je nach Geschmack mit ungefähr zwei Eßlöffeln Honig und einer Prise Salz abschmecken. Die Walnüsse hacken und untermischen. Der Salat schmeckt am besten, wenn er vor dem Verzehr noch ziehen kann. Antje Trölsch

Nudelauflauf mit Brokkoli und Baharat-Gewürz

Zutaten für 2 Personen:

200g Nudeln (z.B. Makkaroni) , 2 Möhren, 200g frischer Brokkoli, 80 ml Milch, 1 Ei, 50 ml Schmand, geriebener Mozzarella
Gewürze: Salz, Pfeffer, Baharat – eine arabische Gewürzmischung, um dem Auflauf ein bisschen Schärfe zu geben

Zubereitung:

Die Möhren und den Brokkoli waschen, schälen, in kleine Stücke schneiden und in gesalzenem Wasser bissfest kochen. Parallel die Nudeln al dente kochen und abgießen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen, bei Umluft 160 Grad, bei Gas Stufe 3. Anschließend die Milch mit der Sahne und dem Ei verquirlen und mit Gewürzen vermengen.

Die Nudeln in eine vorgefettete Auflaufform geben, mit den Möhren und dem Brokkoli vermischen, das Milch-Schmand-Gemenge dazugeben und gut untermischen. Den Mozzarella darüber streuen, je nach Geschmack nur auf die Oberfläche streuen oder auch unter die Nudeln mischen. Den Auflauf 25 Minuten im Backofen auf der mittleren Schiene backen. Klara Niederbacher

Schneller Zwiebelkuchen

Zutaten:

TK-Blätterteig für ein Backblech (entweder zum Ausrollen oder zwei Pakete mit Scheiben), 250 Gramm Speck, 2 Gemüsezwiebeln, 1 Becher Sahne, 1 Ei, geriebenen Käse, Pfeffer

Zubereitung:

Den TK-Blätterteig auf einem Backblech ausrollen bzw. auslegen. Wenn Sie Blätterteig-Scheiben nutzen, sollten die Kanten vorsichtig aneinandergedrückt werden, sodass sich eine geschlossene Fläche bildet. Die Zwiebeln und den Speck würfeln, beides in einer Pfanne anbraten.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Das Ei mit der Sahne verrühren und das Gemisch auf den Blätterteig streichen. Darauf die angebratenen Zwiebeln und den Speck verteilen. Den Pfeffer und den geriebenen Käse darüber streuen. Den Zwiebelkuchen ca. 30 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen. Antje Trölsch

Belgische Trüffel

Zutaten:

450 Gramm gute Edelbitterschokolade (am besten belgische), 25 cl Crème fraîche, für den Überzug wahlweise Kakaopulver, Kokosnusssplitter, Mandeln, Haselnussstücke, Puderzucker oder bunte Streusel

Zubereitung:

Die Schokolade und die Creme fraîche in einem Topf langsam schmelzen lassen und zwischendurch immer umrühren. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und 2 bis 3 Stunden warten. In der Zwischenzeit kleine Teller mit Kakao, Kokosnusssplittern, Mandeln, Haselnussstücken, Puderzucker oder bunten Streuseln (oder, oder, oder) vorbereiten.

Wenn die Schokoladenmasse wieder ein bisschen hart ist, kleine Kugeln formen und dann solange im Kakao oder den anderen Zutaten rollen, bis die Oberfläche bedeckt ist. Jetzt alles wieder abkühlen lassen - fertig sind die Trüffel. Thomas Kutschbach