Frankfurt (Oder)/Cottbus - An den gotischen Klinkersäulen des Alten Rathauses von Frankfurt (Oder) kleben Abreiß-Zettel und am Ausstellungshaus Packhof nahe der Oderpromenade ebenfalls. Darauf ermuntert eine lustige Figur mit Lupe, dem Doc Brown aus Zemeckis Kultfilm „Zurück in die Zukunft“ ein bisschen ähnlich, die Vorbeigehenden: „Nimm dir, was du brauchst!“, Anregungen inbegriffen. Eine geruhsame Pause, eine neue Frisur, sogar „Liebe“ werden angeboten, alles durch die Sprache der Kunst. Suchet, so werdet ihr finden, heißt es im Matthäus-Evangelium, das ja eng mit der Advents- und Weihnachtszeit, also mit Christi Geburt, verbunden ist.

Die gleichen Zettel hängen auch 84 Kilometer Fahrstrecke entfernt an der Klinkerfassade des Cottbuser Kunstmuseums Dieselkraftwerk am Amtsteich, benannt nach dem imposanten AEG-Kraftwerksbau von 1927. Das Ausstellungshaus liegt dicht am so berühmten wie weitläufigen Fürst-Pückler-Park Branitz. Weitere Abreiß-Zettel finden sich an Tafeln oder Laternenmasten an öffentlichen Plätzen in beiden brandenburgischen Städten. Darauf QR-Codes und Internetlinks, schließlich sind wir im digitalen Zeitalter. Codes wie Links lassen sich mit dem Smartphone scannen und aufrufen. Das neue Museumsmaskottchen im Monteurs-Overall sitzt auf einem massiven K (für Kunst) und animiert mit der Lupe, zu suchen. Auf dem Display werden so jede Menge Werke aus Malerei, Fotografie, Plakatkunst und Skulpturen aus den Sammlungen beider Häuser sichtbar.

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