Berlin - Es ist gut 30 Jahre her, da konnte man anhand des am 29. Juli im Alter von 91 Jahren gestorbenen Ben Wagin beobachten, was es heißt, für seine künstlerischen Überzeugungen einzustehen. Er war zu einer Podiumsdiskussion in die Galerie Treppenhaus in Steglitz geladen, die als eine der ersten kulturellen Ost-West-Kooperationen nach der Wende gelten durfte. Vom Förderverein Schwartzsche Villa ins Leben gerufen, wurde hier 1990 die Ausstellung „Zeichenwende“ gezeigt, in der sich die gezeigten Arbeiten nicht nur an der Überwindung der politischen Trennung erfreuten, sondern sich auch der Ähnlichkeiten der Systeme vergewisserten.

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