Selbstredend hat die längst weltberühmte Berliner C/O-Fotogalerie einen Chef, der selber Fotograf ist und zwar mit internationaler Reputation. Stephan Erfurt kam gleich nach dem Fall der Mauer aus den USA nach Berlin. Da hatte er sich längst für das (1999 plötzlich eingestellte) FAZ-Magazin einen Namen gemacht. Mit Gleichgesinnten gründete er 2000 die Fotogalerie C/O und seine Werkzyklen „Großstadtdschungel“ oder „Wall Street“ waren beste Referenzen. Seither lenkt er die Geschicke der Foto-Instanz, für deren wechselnde Ausstellungen Fotofreunde Schlange stehen – erst im Postfuhramt an der Oranienburger Straße, dann, nach zehrender Suche nach einem gesicherten Domizil seit 2014 im Amerika Haus, in direkter Nachbarschaft zum Museum für Fotografie.

Stephan Erfurt
Las Vegas, 1986

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