Jetzt, nachdem sie verschwunden ist, kann ich sie sogar anfassen! Und sehen, dass am Metall robuste Ösen angebracht waren, gedacht für Werbung, die freilich kaum stattfand in der DDR. Was wäre da draußen auch an Begehrtem zu bewerben gewesen, das es drinnen in dem von den Architekten Josef Kaiser und Günter Kunert erbauten, 1970 eröffneten HO-Kaufhaus nur selten zu kaufen gab. Schicke Mode? Französische Kosmetik? Oder tolle Haushaltsgüter, Heimelektronik? Aber auch träumen war ja ganz schön. Im Gegensatz zur heutigen Erkenntnis, dass man das alles, was einem die Konsumtempel suggerieren, ja eigentlich nicht braucht.

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