Berlin - Einwanderer haben zwei Methoden, in der neuen Heimat anzukommen: Entweder schotten sie sich ab und bleiben im Kreis ihrer Mit-Einwanderer. Oder sie werfen sich mit Verve in die neue Gesellschaft, übernehmen deren Kultur und verbinden sie mit dem, was sie mitbrachten, zu etwas Neuem. Ein Paradebeispiel für den zweiten Weg war Helmut Jahn, der 1940 in Nürnberg als Sohn eines Lehrers geborene Architekt und Stadtplaner, der 1966 nach Chicago ging und dort eine Weltkarriere begann. Vorgestern starb er bei einem Fahrradunfall, getötet in seiner Stadt Chicago. Ein Mann, der Zeit seines Lebens wagemutig und streitlustig war, dabei detailversessen und stur, aber auch sehr amerikanisch, liberal und visionär sein konnte.

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Das Sony-Center am Potsdamer Platz

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