Vor hundert Jahren, am 28. Februar 1921, kam Willi Sitte in Kratzau (heute Tschechien) als Bauernsohn zur Welt. 2013 starb er an seinem Arbeits- und Wohnort in Halle, wo er auch an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein gelehrt hatte. In den 1950er- und 60er-Jahren bekam Sitte es wegen seines „westlich formalistischen“ Malstils mit den Stalinisten zu tun. Unter Ulbricht musste der später in der Honecker-Ära hofierte DDR-Malerfürst Parteirügen einstecken. Seinem kommunistischen Ideal tat das allerdings keinen Abbruch.

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