Das frühe 19. Jahrhundert verehrte Raffael, wie es heute kaum noch nachzuvollziehen ist. 1821 erwarb der preußische Staat mit der Sammlung des englischen Kaufmanns Edward Solly auch ein Frühwerk des italienischen Renaissance-Universalkünstlers für die entstehende Berliner Gemäldegalerie. Kein Bild aus dessen monumentaleren Hoch-Zeit aber eben doch: ein Raffael. Karl Friedrich Schinkel – der Architekt galt in Berlin aufgrund seiner Reisen nach Italien und Paris als Experte – schätzte die zierliche Madonna auf 5000 Taler. Ein hoher Preis, selbst für erstklassige Porträts etwa von Ambrosius Benson taxierte er nur 300 Taler.

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