„Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss“, das schrieb Gottfried Herder, Dichter der Weimarer Klassik. Der 1987 geborene Brite, Maler und Wahlberliner Tom Anholt macht das, was man unter Zuhause, unter Heimat versteht, zu Blumenbildern und zu sehr privaten Motiven von der geliebten kleinen Tochter, von der schlafenden Frau, von engen Freunden. Und vom alten Vater. Gemalt hat Anholt alles im Jahr 2020, während zweier Pandemie-Lockdowns. „Close to Home“ nennt er die Bildserie von seinen Bezugspersonen und lässt die Grenzen zwischen Linie und Fläche, Vorder- und Hintergrund verschwimmen.

Foto: Gunter Lepkowski/Eigen+Art Berlin
„Babylon“, 2020, Öl/Leinwand

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