Berlin - Mit Schwung zieht „Möwe“-Galeristin Claudia Wall einen zeitlichen Bogen von der Zeit der Weimarer Republik über die Nachkriegsjahre bis in unsere Gegenwart. Und wieder geht es um weibliche Bildsprachen. Kurz vor der Pandemie mit den zugesperrten Galerien und Museen hatte die Salongalerie „Die Möwe“ ein Bilder-Statement ausgebreitet, das jenen Künstlerinnen gewidmet war, die ab dem Jahr 1919 endlich staatliche Kunsthochschulen besuchen durften. Jetzt, nach dem langen Lockdown, knüpft sie mit „Klassisch modern“ daran an. Wir lernen die Bildgeschichten von Malerinnen und Bildhauerinnen kennen, die sich jeweils in den 1920er-Jahren, dann nach dem Zweiten Weltkrieg und schließlich heute, wo in der Kunst das entspannte „anything goes“ herrscht, quer durch alle Ismen sehr „klassisch“ ausdrücken. Also in der Stilistik der einstigen Avantgarden, figürlich oder abstrakt, farbstark und sinnlich.

Salongalerie Die Möwe/Katja Meirowsky
Katja Meirowsky: „Heimweg Antonia“, Öl/Leinwand, Reminiszenz an die Emigration aus Nazideutschland 1943

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