Die 2015 von Kunstfahndern im Depot eines Sammlers entdeckten Bronzeplastiken „Schreitende Pferde“, die der NS-Künstler Josef Thorak für den Garten von Adolf Hitlers Reichskanzlei geschaffen hatte, gehen in das Eigentum der Bundesrepublik über. Darauf hat sich die Kunstverwaltung des Bundes mit dem letzten Besitzer, einem Unternehmer aus Bad Dürkheim, geeinigt. Im Gegenzug darf der Sammler vier Plastiken der NS-Künstler Arno Breker und Fritz Klimsch behalten, die bei der Razzia von 2015 ebenfalls beschlagnahmt worden waren. In einer von der Kunstverwaltung am Montag veröffentlichten Pressemitteilung heißt es, die Bundesrepublik beabsichtige, die „Schreitenden Pferde“ auszustellen.

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