Berlin - Die Morgengabe kommt pünktlich zur Wiedereröffnung der Berliner Museen nach dem Corona-Lockdown. Ab Dienstag ist in der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel etwas zu sehen, was nur die wenigsten kennen: Gerhard Richters „Birkenau“-Zyklus, ein Mahnmal zum Holocaust. Die vier Tafeln aus dem Kölner Atelier des berühmtesten lebenden deutschen Malers bilden zusammen mit weiteren 96 Werken eine Art Vorleistung des 89-Jährigen für das „Museum des 20. Jahrhunderts“ am Kulturforum. Der Vertrag zwischen der Gerhard-Richter-Stiftung und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) soll demnächst unterzeichnet werden. Das zentrale Werk der langfristigen Kooperation ist schon vorab als „Reflexionen über Malerei“ zu sehen. Den Tafeln von 2014 ist ein vierteiliger Spiegel gegenübergestellt, der weitergehende Fragen der Reflexion aufruft.

Die Bilder entstanden nach Fotografien

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