Chemnitz - „Die Gewalt“, schrieb Sartre, „lebt davon, dass sie von Anständigen nicht für möglich gehalten wird“. Schon gar nicht von Arglosen. Frédéric Bußmann, Generaldirektor der Kunstsammlungen Chemnitz, hatte an diesem Tag, es war letzten Donnerstag, etwas Gutes erlebt. Aber am Abend etwas Schlimmes. „Morgens im Glück, weil die Kunstsammlungen Chemnitz ein Bild von Karl Schmidt-Rottluff erwerben konnten. Aber abends war ich am Boden zerstört, weil jugendliche Neonazis mich verprügelt haben. Sind das die zwei Seiten dieser Stadt?“, sagt der 1974 im französischen Boulogne-Billancourt geborene und in Münster aufgewachsene Kunsthistoriker. Er trat 2018 in Chemnitz die Nachfolge von Ingrid Mössinger an.

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