Wahrscheinlich hatten Gisela Kaysers Fotoausstellungen seit 1996 Monat für Monat mehr Besucher, als drei Berliner Museen zusammen. Das mag am freien Eintritt im Willy-Brandt-Haus an der Wilhelmstraße 140 gelegen haben. Aber auch an der Popularität der Fotos aus aller Welt. Berühmte Fotografen stellten aus: Dokumentarisches, Sozialpolitisches, Künstlerisches, aufgenommen an allen Ecken und Enden der Welt, an Brennpunkten, in Krisenregionen: Aufregendes, Noch-nie-Gesehenes. Der World Press Photo Award hatte alljährlich in der SPD-Zentrale seinen Ausstellungsplatz für die jeweils sensationellen, bewegenden Motive.

Und die langjährige, umtriebige, bestvernetzte künstlerische Leiterin sowie Geschäftsführerin des Freundeskreises Willy-Brandt-Haus e.V. holte Sammlungen von großartigen Fotografinnen und Fotografen in die Ausstellungsräume, die den Weg der Bundesrepublik nach 1945 begleiteten oder vor Hundert Jahren Fotografie-Geschichte schrieben, wie Erich Salomon, oder solche, die wegen ihrer jüdischen Abstammung einst unter der Nazidiktatur aus Berlin ins Exil getrieben wurden: Lotte und Ruth Jacoby.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.