Berlin - Er sei mächtig, hat der einstige Berliner Senatsbaudirektor Hans Stimmann einmal selbstbewusst gesagt. Und er nutzte seine Macht, das haben ihm Kritiker wie Bewunderer stets zugestanden.

Zwar mag es inzwischen ruhiger um ihn geworden sein, doch vielleicht erscheint das auch nur so im Vergleich zu den Kämpfen, die Hans Stimmann in den 90er-Jahren durchstand, als sein Eintreten für einheitliche Trauf- und Blockkanten, geschlossene Straßenbilder und die „kritische Rekonstruktion“ des Stadtplans international Aufsehen erregte. Was musste er nicht alles hören: Provinziell sei Berlin, agiere wie Posemuckel, hindere die großen Architekten der Welt, hier aus ganzer Kraft zu schöpfen, reaktionär seien seine Ideen, er wollte „Neuteutonia“ und die Renaissance Preußens.

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