Orte wie diesen muss man in Berlin, zumal in zentraler Lage, inzwischen mit der Lupe suchen. Durch einen unscheinbaren Durchgang eines Sechzigerjahre-Wohnblocks gelangt man in einen Hof, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Altes Pflaster, grüner Wildwuchs, Garagen, eine haushohe Wandmalerei mit psychedelischem Motiv im Stil der Siebziger, die vor sich hinblättert, und ein Pavillon – für die Kunst. Denn in diesem Ambiente unweit der Potsdamer Straße hat das Künstler- und Kuratoren-Kollektiv „Frontviews“ vor zwei Jahren seinen Projektraum HAUNT Berlin eingerichtet. Die Macher hinter dem Verein für die Kunst des Zeichnens sind der ehemalige Galerist Jan-Philipp Frühsorge und der Kurator und Künstler Stephan Klee. 

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