Die Zeit ist ein Fluss ohne Ufer. Heiner Pietzsch hat sich im Alter mit dieser poetischen Sentenz getröstet, vor allem im letzten Jahrzehnt, wegen der emotionalen Gemengelage und in der Sorge, die Lebenszeit würde nicht mehr reichen fürs Vermächtnis: Er und seine Frau Ulla haben der Nationalgalerie und damit den Staatlichen Museen sowie der Stadt Berlin ihre unschätzbare und handverlesene Surrealisten-Sammlung geschenkt. Mit Bildern und Skulpturen von Max Ernst, ihrem „Hausheiligen“, wie das Unternehmer-Paar den Maler nannte, ebenso von Dalí, Magritte, de Chirico, von Picasso, Miró, Delvaux, ebenso von Tangy, Brauner, Balthus, Bellmer und Masson.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.