Fügung: Die Wutgestalten eines ukrainischen Künstlers finden Asyl

Der aus Kiew geflohene Bildhauer Oleksii Zolotar begegnete in Berlin-Mitte zufällig der Galeristin Helle Coppi. Nun stellt er bei ihr aus.

Eine Freundschaft, die zufällig auf der Straße begann: Galeristin Helle Coppi und der Bildhauer Oleksii Zolotar.
Eine Freundschaft, die zufällig auf der Straße begann: Galeristin Helle Coppi und der Bildhauer Oleksii Zolotar.Galerie Helle Coppi

Die Galeriewände entlang stampfen, trampeln, fuchteln schwarze Schablonen-Gestalten mit Zyklopenaugen. Sie sind gekleidet in Uniformfetzen, stören und bedrohen aggressiv die nach Ruhe suchenden, Kontemplation verlangenden konstruktivistischen Stahlskulpturen auf ihren Sockeln. Diese Kuben und Faltungen bilden eine ästhetische Struktur und Ordnung, die den friedlichen Rhythmus des Lebens wiedergeben. Sie erinnern an die  frühe Avantgarde des 20. Jahrhunderts, an den Stil des in Paris und später in den USA berühmt gewordenen Ukrainers Archipenko, dem „Plastiker des Kubismus“. Mit ihm setzt sich der junge Kiewer Bildhauer Oleksii Zolotar seit Jahren auseinander, sucht so nach einer möglichen Fusion von ukrainischem Modernismus und der europäischen Avantgarde und Postmoderne.

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