Riskante Kunst: Warum Besuchern dieser Ausstellung Gefängnis droht

Am 24. März eröffnet in London eine Ausstellung, deren Besuchern bis zu 175 Jahre Haft drohen. Wir haben uns für Sie hingewagt.

Ein Julian Assange gewidmetes Graffiti in der russischen Hauptstadt Moskau
Ein Julian Assange gewidmetes Graffiti in der russischen Hauptstadt MoskauArtyom Geodakyan/imago

Besucher riskieren, strafrechtlich verfolgt zu werden, wenn sie die Werke dieser Londoner Kunstausstellung betrachten. Denn in der Show werden ausgedruckte Kopien der sogenannten Wikileaks-Cables gezeigt – jene streng geheimen US-Dokumente, die 2010 von Julian Assanges Organisation erst veröffentlicht wurden und kurze Zeit später weltweit für Schlagzeilen sorgten. Organisiert wurde sie von der Enthüllungsplattform Wikileaks, zusammen mit der in London ansässigen Kunstorganisation a/political und der Wau-Holland-Stiftung, die seit 2003 Informations- und Pressefreiheit fördert. Die Ausstellung mit dem Titel „States of Violence“ wird vom 24. März bis zum 8. April zu sehen sein.

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