Wer die Wahl hat, hat die Qual – das trifft ja immer dann zu, wenn das Angebot, in diesem Falle an Kunst, quer durch Berlins Galerien, Museen, Ausstellungshäuser, überreichlich ist und man sich entscheiden muss. Jedes Jahr im Mai blüht Berlins Kunst-Szene üppig auf wie die Natur, das war schon in den beiden zurückliegenden Corona-Jahren so. Und nun ist es, als wolle diesmal die Fülle an Farben und Formen in den Parks und Gärten und in den Ausstellungsräumen den dunklen Schatten des Aggressionskrieges Putins in der Ukraine und all seine leidigen Folgen für Europa und die Welt verjagen. Für den alten Malerstar Gerhard Richter ist Kunst ja die höchste Form von Hoffnung. Und ich sehe dieser Tage keine Ausstellung, die das nicht irgendwie bestätigt.

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