Als das Auktionshaus Christie’s im März ein digitales NFT-Kunstwerk von Beeple für die Rekordsumme von 69 Millionen Dollar versteigert hat, wurde die Kunstwelt ganz schön durcheinandergewirbelt. Was haben Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether mit Kunst zu tun? Und was ist das überhaupt, ein NFT? Ganz kapiert hat man es immer noch nicht.

Kryptowährung beruht auf Blockchains, das sind miteinander verkettete Datenblöcke, unveränderbar, fälschungs- und manipulationssicher und daher als Währung ziemlich ideal. Produziert werden die Blockchains mithilfe von Computern, die dabei riesige Mengen an Strom verbrauchen. Man nennt das Mining, auch wenn dabei kein Bergmann in irgendeinen Stollen fahren muss. Es heißt, dass das Mining von Bitcoins mehr Strom verbraucht als Amazon, Apple, Google, Facebook und Microsoft zusammen. Komisch, dass den „Fridays for Future“-Leuten das noch gar nicht aufgefallen ist. China überlegt sogar, die Kryptowährung-Produktion zu verbieten. Iran hat es schon getan.

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