Jetzt kocht die Geschichte richtig hoch, nach drei Wochen der Künstlerproteste, nach zahlreichen kritischen Berichten. Zuletzt war die „Kunsthalle Berlin“ sogar Thema im Berliner Abgeordnetenhaus. Gegenstand der fortgesetzten Erregung ist die im Hangar 2/3 des Flughafens Tempelhof für zwei Jahre betriebene Ausstellungsfläche von 8000 Quadratmetern durch die private Bonner Stiftung Kunst und Kultur e.V. unter dem Kulturmanager Walter Smerling. Der Deal geht noch auf den ehemaligen Regierenden Bürgermeister Michael Müller zurück. Viele Künstler sind empört, denn das Ausstellungsprogramm steht keineswegs im Dienst einer von Ateliernot, beschränkten Ausstellungschancen und prekären Einkommen geplagten Kreativszene, sondern ist von einer gut geölten PR-Maschinerie beworbene Event-Kunst.

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