Berlin - Wenn man den Namen Westergaard in eine Suchmaschine eingibt, erscheint sofort der Vorname Mohammed, als sei dieser untrennbar mit dem dänischen Künstler und Karikaturisten Kurt Westergaard verbunden. Der bekennende Atheist war bereits über 70 Jahre alt, als eine seiner Zeichnungen für die dänische Tageszeitung Jyllands-Posten ihn auf fatale Weise in Gefahr brachte und sein Leben für immer veränderte.

Es war eine gewöhnliche, eher flüchtig hingeworfene Karikatur, die einen Mann mit einem Turban darstellte, der sich bei genauerem Hinsehen als Bombe erwies. Die Zeichnung war als eine von zwölf Karikaturen am 30. September 2005 in Jyllands-Posten unter dem Titel „Das Gesicht Mohammeds“ erschienen und hatte mit einiger Verspätung einen internationalen Skandal sowie zahlreiche Demonstrationen in muslimischen Ländern ausgelöst, bei denen mehr als 100 Menschen ums Leben kamen.

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