Vor einigen Wochen sorgte der Bundesrechnungshof wieder einmal für Aufregung: Das geplante Museum des 20. Jahrhunderts auf dem Berliner Kulturforum sei zu teuer, biete zu wenig Platz und sei, gemessen an den neuesten Normen für Bundesbauten, umweltfeindlich: zu hoher Energieverbrauch, keine Energieproduktion, keine Nachhaltigkeit im Bauprozess. Angesichts des Klimawandels und der immensen Kosten, die die Covid-19-Pandemie bedeuten wird, sind das erhebliche Vorwürfe. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) versuchte nun, diese im Rahmen einer Online-Pressekonferenz zu entkräften.

Deren Präsident Hermann Parzinger beteuerte, das Projekt liege vollkommen im Plan, die bewilligten 354 Millionen Euro könnten eingehalten werden, vor allem aber sagte er, dass „der Prozess nicht mehr umkehrbar sei.“ Es werde derzeit mit der Vorbereitung der Baustelleneinrichtung begonnen: „Für uns ist das ein ganz wichtiges Projekt.“

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