Der Berliner Bildhauer Michael Klein war ein Fallada-Fan, kannte jede Zeile von „Jeder stirbt für sich allein“, von „Wolf unter Wölfen“ oder „Der Trinker“. 2012 stellte Klein vor dem Rathaus Neuenhagen das Bildnis des  bedeutenden, doch tragisch geendeten sozialkritischen Schriftstellers des 20. Jahrhunderts auf. Ein Auftrag der Gemeinde. Klein hatte sich für die Figur am Buchcover von „Kleiner Mann – was nun?“ mit der Zeichnung von George Grosz orientiert. Hans Fallada hatte kurz vor der Nazidiktatur einige Jahre in Neuenhagen bei Berlin gelebt. Dort sitzt der bronzene kleine Mann auf einer Bank im Rondell am Bürgeramt. Man kann sich dazusetzen und darüber nachsinnen, was der Dichter alles erlebt und der Welt zu sagen hat.

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