Berlin - In dem erneuerten Glaskubus der Neuen Nationalgalerie spiegelt sich die Frühlingssonne, die helle Aufgangstreppe zum Mies-van-der-Rohe-Bau an der Potsdamer Straße gibt das Versprechen, dass man diese Ikone der Moderne, in der wohl jeder Künstler der Welt gern ausstellen würde, bald wieder betreten darf. Momentan stehen nur noch ein paar leichte Alu-Gitter, die das steinerne Plateau ums Haus, diese Bauhaus-Symbiose aus Gegenständlichkeit und Abstraktion samt Skulpturengarten, Büschen und Bäumen noch vor allzu großer Neugierde schützen.

Über dem ganzen Areal liegt Hoffnung. Im April soll die Schlüsselübergabe durch das Bundesamt für Bauen und Raumordnung an die Staatlichen Museen zu Berlin, an die Nationalgaleristen und ihren Freundesverein erfolgen. Und eigentlich war schon zu Jahresbeginn für den 29. April ein Tag der offenen Tür versprochen sowie für den Sommer der Wiedereinzug der Kunst mit all den Sammlungen der Klassischen Moderne wie die Bilder und Skulpturen der Nachkriegsmoderne in West und Ost. Noch aber haben sich die Oberhäupter der Staatlichen Museen nicht konkret geäußert.

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