Berlin - Endlich kein Bauzaun mehr. Je nach Wetterlage spiegelt sich die Frühlingssonne im lichten Glaskubus der Neuen Nationalgalerie, oder die Scheiben reflektieren die Wolken über der Stadt. Die hellen Aufgangstreppen zum Mies-van-der-Rohe-Bau an der Potsdamer Straße versprechen, dass man diese Ikone der Moderne, in der wohl jeder Künstler der Welt gern mal ausstellen würde, nun wieder durch die zwei Drehtüren betreten darf. Vorerst zumindest, an drei Tagen.

Die Staatlichen Museen Berlin bereiten soeben die Tage der offenen Tür vor: Von Sonnabend bis Montag, den 5. bis 7. Juni ist der weltbekannte Riesenpavillon noch ganz ohne Kunst und bei freiem Eintritt zu erleben. Im Blickpunkt steht das 1968 eröffnete und seit 2015 sanierte Gebäude selbst. Der an den Tagen der offenen Tür mögliche Rundgang bietet den Besucherinnen und Besuchern detaillierte Einblicke in die durch David Chipperfield Architects umgesetzten Sanierungsmaßnahmen. Der so aufwendige wie gelungene Akt kostete 140 Millionen Euro.

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