Berlin - Hoffnung ist die kleine Schwester der Angst. Kann Kunst eine weitere Schwester sein, ausgebreitet in einem alten Schloss? Der Versuch ist es wert und siehe, es gelingt mit eindringlich-sinnlicher Wirkung. Die in den 1990er-Jahren von Berliner Medizinstudenten im Rohbau einer einstigen LPG-Maschinenhalle im Spreewald begründete Sommerschau für junge Kunst war lange Nomadin in maroden märkischen Schlössern. Seit einigen Jahren hat sie ein Domizil. Das im Besitz der Brandenburgischen Schlösser GmbH befindliche Barockschloss Lieberose nahe Cottbus ist zum Wunschort des Vereins Rohkunstbau geworden, dem der  Gründer und Augenarzt Arvid Boellert vorsitzt. Und der Landkreis Dahme-Spreewald fördert das Projekt. Erstmals ist auch das Brandenburgische Landesmuseum mit Plakaten zur Ökologie Partner.

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