Berlin - Alles war gerichtet. Doch die Nerven der Beteiligten blieben bis zum Start zum Zerreißen gespannt. Wird nach dem veränderten Infektionsschutzgesetz der leibhaftige Besuch möglich? Oder geht es wieder nur mit Plan B, also nur online? Sie durften öffnen. 49 Galerien, der Kern im alljährlichen Gallery-Weekend-Verbund, luden zum Kunstrundgang. Das Publikum ließ sich nicht bitten. Bis Sonnabendabend waren 3000 Slots gebucht. Der Besucherstrom wurde generalstabsmäßig gelenkt. Viele kamen spontan und stellten sich mit gebotenem Abstand an. Die Galerien boten ihr Bestes auf. Der Trend geht unübersehbar zum Gesamtkunstwerk. Als betrete man ehrgeizig inszenierte und perfekt kuratierte Museumsausstellungen der Gegenwartskunst. Hiesige Sammler schauten zumeist schon vor der Öffnung vorbei, ein gutes  Dutzend war von fern angereist. Gut 2000 Sammler und Museumsleute nahmen von überall her auf der Welt teil an ausführlichen Zoom-Touren. Nun hofft man, sich live zu sehen, am 17. Juni – zu einer gemeinsamen Finissage aller Galerien, in der Hoffnung, wieder mal zusammen ein Glas Wein trinken zu können.

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