Faszination und Beklemmung. Das sind die gemischten Gefühle beim Anblick der magischen Großfotos, die derzeit in der Berliner Galerie Hetzler zu sehen sind. Thomas Struth fotografierte Auge in Auge mit dem Teilchenbeschleuniger im CERN, der 1953 gegründeten Europäischen Organisation für Kernforschung. Die weltgrößte wissenschaftliche Einrichtung in der Nähe von Genf, halb auf französischem, halb auf Schweizer Boden, erforscht mithilfe von Teilchenbeschleunigern den Aufbau und die Materie von Elementarteilchen. Es geht um nichts weniger als um die Frage, woraus das Universum besteht und wie es funktioniert. Struth sagt, sein Interesse am CERN gelte den philosophischen Fragen, den politischen Dimensionen und bildnerischen Möglichkeiten, die der Spitzentechnologie innewohnen. Seine Aufnahmen fragen auch: Tragen diese hochkomplexen Konglomerate aus Kabeln und Ventilen wirklich die Hoffnung auf eine bessere Zukunft in sich?

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