Berlin - Skeptiker, Nörgler, vehemente Gegner und natürlich alle, die sich freuen auf das an der Potsdamer Straße geplante und von den Schweizer Wettbewerbssiegern Herzog & de Meuron entworfene Museum des 20. Jahrhunderts lesen ab sofort entlang des Bauzauns dieses Statement in zwölf Sprachen der Völker der Erde: „Wir (alle) sind das Volk“. Es ist der Auftakt für die Serie „Kunst am Bauzaun“. Die Aktion will jetzt und in den langen Jahren der Bauphase ein Zeichen setzten: für eine offene, kulturell vielfältige und tolerante Gesellschaft.

Die ganze Zeit über soll „Kunst am Bauzaun“ stets einen Bezug zur Sammlung des bislang heftig umstrittenen Neubaus haben – zu Kunstwerken, die nicht einigen wenigen, sondern eben allen gehören. „Wir möchten damit sichtbar und erfahrbar machen, dass hier ein neuer gesellschaftlicher Ort, ein Ort der Kunst entsteht, der den Anspruch hat, sich mit der Stadtgesellschaft zu verknüpfen“, erläutert Joachim Jäger, der kommissarischer Direktor der Nationalgalerie, das Projekt.

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