Berlin hat wieder seine Art Week. Das sind die alljährlich sieben fetten Tage der Kunst im frühen Herbst. Masse will Macht. Und so seufzen jedes Jahr alle jene, die mit schwirrendem Kopf durch die aufwendig aufgebauten Angebote in Hunderten von Galerien, Museen, Institutionen, Messen, Off-Szenen und alten Industriehallen laufen. Kann bei so viel Entdeckungsdruck wirklich Fassbares gefunden werden? Und dann folgen im tristen November die dürren Tage der Kunst, weil alles Pulver verschossen ist. Seit zehn Jahren ist das so und bläht sich auf. Es lebe die von allen Veranstaltern mit dem Synergie-Argument eventgesteuerte Überforderung, des sinnsuchenden Publikums und derer, die das alles goutieren sollen.

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