Screenshot von der Website des kurdischen Filmfestivals Berlin
Foto: Screenshot/http://www.kurdisches-filmfestival.de/news/

Berlin - Unsere verwöhnte westeuropäische Wahrnehmung verläuft selektiv. Nachrichten unterliegen weltweit inzwischen auch dramaturgischen Konzepten, zuallererst aber sind sie marktorientiert. Auf Krisenherde werden wir wohldosiert hingewiesen, es könnte sonst zu einer Übersättigung kommen. Tatsächlich wäre es unmöglich, bei allen Bürgerkriegen, Hungersnöten, Fluchttragödien, Korruptionsskandalen, Mafiaaktivitäten oder Völkermorden auf dem letzten Stand zu sein. Man würde den Überblick verlieren und wahrscheinlich  noch den Verstand. Diesem immanenten Zynismus zu entkommen, wird angesichts in Sekundenschnelle übertragener Neuigkeiten schwieriger denn je.

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