Daniel Barenboim beginnt die Ouvertüre zu Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ am Donnerstag in der Staatsoper mit größter Delikatesse. Streicher zittern in der Höhe, die Celli steigen hinauf und wieder hinab, melodische Kontur als Außenseite eines eigentümlich leeren, aber gerade dadurch ausgezeichneten Klangs, der sich nach und nach mit Bläsern füllt, belebt und Farbe gewinnt. Zauberhaft. Bei Sichtung des Staatsopern-Jahresprogramms durfte man sich fragen, wie Daniel Barenboim und der nur bedingt genial zu nennende Otto Nicolai zusammenpassen – sie finden sich über die Farbe.

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