Lana Del Rey: veritabler Shitstorm ob des offenkundigen Leichtsinns.
Foto: Instagram/Lana Del Rey

Lana Del Rey, 35, hat vor kurzem ein Buch veröffentlicht, den schon seit einigen Jahren angekündigten Gedichtband „Violet Bent Backwards over the Grass“. Das wäre wohl der Rede wert gewesen, wenn die Sängerin nicht jetzt einen irritierenden Auftritt hingelegt hätte: Bei einer Lesung in Los Angeles trug die Künstlerin beim Stelldichein mit ihren Fans eine silbern glitzernde, grobmaschige, also löchrige Netzmaske – und das obwohl hier die strenge Regelung gilt, dass bei jedem Kontakt mit Personen außerhalb des eigenen Haushalts ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Nach der Veröffentlichung einiger Bilder von der Veranstaltung auf Instagram, prasselt nun ein veritabler Shitstorm auf Del Rey nieder. Ihre Follower sind empört ob des offenkundigen Leichtsinns.

Del Reys Maske sah zwar schick aus und passte auch zu ihrem Kleid, genügte aber ganz offenkundig nicht den strengen Auflagen. Auch dass sie während der Lesung in einem abgesperrten Bereich saß beruhigte die Fans wenig, eben weil sie nach der Veranstaltung noch für Selfies posierte. Auf Instagram ließen die Kommentare nicht lange auf sich warten: „Ich verehre dich, aber das war eine sehr dumme Aktion.“ Oder: „Unverantwortlich, wie du das Leben deiner Fans riskierst.“ Wie Daily Mail berichtete, gibt es immerhin eine kleine Entwarnung: Laut Del Reys Schwester wurde die Sängerin vor dem Event negativ auf das Virus getestet. Ein gutes Vorbild ist sie damit allerdings immer noch nicht.

Mittlerweile hat Del Rey auch selber etwas Einsicht gezeigt. Am Montag zeigte sie sich auf Instagram ganz vorschriftsgemäß mit einem richtigen Mund-Nasen-Schutz. Dazu ein paar Gedichtzeilen aus ihrem Buch, um das es doch eigentlich nur gehen sollte:

You see Joe, / it’s times like this as the marine layer lifts / off the sea on the dock with our candle lit / that I think to myself / there are things that you still don’t know about me / like sometimes I’m afraid my sadness is too big / and that one day, you might have to help me handle it. (Siehst du, Joe, / es sind Zeiten wie diese, in denen das Wasser steigt / von dem Meer in das Dock mit unserem Kerzenlicht, / da denke ich mir, / es gibt Dinge, die du noch nicht über mich weißt / wie zum Beispiel, dass ich befürchte, meine Traurigkeit sei zu groß / und dass du mir eines Tages vielleicht helfen müssen, damit umzugehen.)

Dona María, 103, könnte in der Corona-Pandemie wohl ein Vorbild sein, wenn ihr Fall nicht so unwahrscheinlich wäre: Die hochbetagte Mexikanerin hat eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden, und das, obwohl sie bereits an einer chronischen Lungenkrankheit litt. So teilt es uns das zum mexikanischen Gesundheitssystem gehörende Institut für soziale Sicherheit (IMSS) mit. Den Angaben zufolge war Dona Maria am 22. September in ein Krankenhaus in Guadalajara gekommen. Sie habe Fieber und Schnupfen sowie Probleme beim Atmen gehabt. Eine künstliche Beatmung sei jedoch nicht erforderlich und der Zustand der Patienten insgesamt erstaunlich stabil gewesen.

Überhaupt habe sich Dona María während ihres Krankenhausaufenthalts bester Laune erfreut, so David Sánchez, Direktor des IMSS-Krankenhauses 110 in Jalisco. Nach elf Tagen seien ihre Symptome verschwunden. … Vor Dona María hatte bereits ein hochbetagter Mexikaner mit der Überwindung seiner Corona-Infektion Schlagzeilen gemacht: Der 118-Jährige aus dem südostmexikanischen Bundesstaat Tabasco war im Juli positiv auf das Coronavirus getestet worden und überlebte. Mexiko zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern weltweit. In dem Land wurden bereits fast 758.000 Infektionen mit dem neuartigen Virus nachgewiesen, mehr als 78.800 Menschen starben.

Toni Garrn, 28, und der britische Schauspieler Alex Pettyfer, 30, haben geheiratet. Das teilt uns das deutsche Model per Instagram mit. Auf dem dazu geposteten Foto, ist das Paar zu sehen, beide halten ihre Ringe in die Kamera und küssen sich. Garrn schrieb unter ihr Bild: „Jetzt kannst du mich wirklich Ehefrauchen nennen“ und dazu ein Herz-Emoji. Pettyfer (30) textete auf seinem Instagram-Account etwas sachlicher: „Mr & Mrs Pettyfer“. Auch den Ort der Hochzeit verriet Garrn: Als Standort für das Bild gab sie ihre Heimatstadt Hamburg an. Dort sollen sie sich bereits am Freitag das Jawort gegeben haben.

Toni Garrn: „Jetzt kannst du mich wirklich Ehefrauchen nennen.“
Bild: imago images/Famous

Die Hochzeit fand somit zehn Monate nach ihrer Verlobung statt. Auf Instagram hatte Garrn Silvester 2019 erklärt: „Am Weihnachtsabend überraschte mich mein Liebster auf Knien mit der Bitte, für immer sein zu sein.“ Sie könne es nicht erwarten, (fast) jeden Tag ihres Lebens mit ihm zu verbringen. Pettyfer schrieb ebenfalls auf Instagram: „Manche Menschen heiraten ihren Freund, manche ihren Seelenverwandten. Ich habe beides.“ Honeymoon!