Die Rolle Berlins war in der europäischen Kolonialgeschichte von fataler Tragweite. Auf der Westafrika-Konferenz vom November 1884 wurde mit dem Schlussdokument, der sogenannten Kongo-Akte, die Grundlage für die imperialistische Aufteilung Afrikas in Kolonien überhaupt erst geschaffen. Schon deshalb ist es heute geboten, sich nicht nur mit der Herkunft von Kunstwerken aus kolonialer Vergangenheit in Berliner Museen zu befassen, sondern sich auch mit der lange eher abwiegelnd-beschwichtigenden Behandlung der deutschen Kolonialherrschaft sowie deren Folgen auseinanderzusetzen.

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